
Viele Bücher darf ich bereits vorab lesen, da die Verlage mich für deren Werbung und Verlagsvorschauen um einen Kurztext gebeten haben. Zum Beispiel für den Roman „Das gute Leben“ von Nadine Schneider. Die Autorin lebt in Nürnberg und stammt aus einer rumäniendeutschen Familie. Sie studierte Musikwissenschaft und Germanistik. Ihr erster Roman „Drei Kilometer“ wurde mehrfach ausgezeichnet. 2021 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis und ihr Roman „Wohin ich immer gehe“ erschien.
In „Das gute Leben“ geht es um Orte, die man bemüht war zu verlassen und um die Rückkehr. Es ist eine große Mütter-Töchter-Geschichte über vier Generationen, ein Buch von Abschied, Neuanfang und der Arbeit des Lebens. Der Roman entfaltet das Leben der Erzählerin, ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter zwischen kommunistischem Rumänien und dem Wirtschaftswunder-Deutschland.
Dies ist mein Text, den der Verlag von mir verwendete:
„Dieser Roman ist einfach wunderbar. Es ist komponierte und komprimierte Literatur, die an die Werke von Zsuzsa Bánk und Iris Wolff erinnert. Sehr atmosphärisch baut sich eine Welt auf, die voller Geschichte und Sprachklang ist. Poetisch wird hier eine Tiefe eröffnet, die das Leben in allen Facetten beleuchtet. Das Leben, das wir uns wünschen und jenes, das wir durch das Umfeld geprägt zu leben lernen. Durch die Lektüre wird die Definition eines schönen Lebens sehr individuell beleuchtet. Die Landschaftsbeschreibungen passen sich den Charakterisierungen an und spiegeln die Ereignisse, die das Leben prägen. Kurz und gut, ein Leseschatz!“
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