„Der Wald der träumenden Geschichten“

Wald

Malcolm McNeill, „Der Wald der träumenden Geschichten“: Ein dunkles, märchenhaftes Abenteuer mit Tiefgang, das durch den Inhalt und Stil, wie vom Verlag beworben, an die Werke von Michael Ende und an Carlos Ruiz Zafón erinnert.  Nicht das Nichts breitet sich aus, sondern der Schimmel…

Das Buch ist ein Leseschatz für junge und junggebliebe Leser ab 10 Jahren. Die Gestaltung und Aufmachung des Buches ist sehr einladend und hat man das Buch in die Hand genommen, die ersten Zeilen gelesen, ist man bereits in einer anderen Welt verschwunden…

Ganz gleich dem beschriebenen Phänomen im Buch, denn plötzlich verschwinden Menschen und auch der Leiter des Komitees, der das Rätsel des Verschwindens lösen soll, ist weg bis auf seine Kleidung…

Der Ursprung scheint Max zu sein. Aber wo Max plötzlich hergekommen ist, weiß keiner. Er lag auf einmal in einem Bücherregal und wächst nun bei seinen Adoptiveltern auf, die ihm auch nicht sagen können, wer er wirklich ist. Auf der Suche nach seinen echten Eltern entdeckt er das Lesen, denn in seiner Phantasie erhofft er sich, diesen in den Geschichten zu begegnen. Doch das ist nicht das einzige Rätsel in dem Leben des Waisenjungen.

Das Verschwinden geht weiter, auch seine Pflegeeltern sind plötzlich unauffindbar. Ist es ein Fluch? Hat er die Gabe, Menschen verschwinden zu lassen?

Die Lösung des Rätsels liegt tief verborgen im „Wald des Anfangs“. Dorthin bricht Max auf, um seine Eltern zu finden und erlebt ein Abenteuer voller magischer und phantastischer Wesen.

Ein schöner, liebevoller Schmöker, der an die Macht der Phantasie erinnert. Eine Liebeserklärung an das Lesen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, Max auf seiner märchenhaften Reise zu begleiten und ich war froh, durch den Text ebenfalls für wenige Stunden verschwinden zu dürfen….

3 Kommentare

Eingeordnet unter Erlesenes

3 Antworten zu “„Der Wald der träumenden Geschichten“

  1. Ich bedanke mich für eine tolle und neugierigmachende Besprechung, die mich auf ein Buch aufmerksam gemacht hat, dass ich ansonsten wohl übersehen hätte. Es wandert mal auf die Wunschliste, denn Tage, an denen ich gerne mal für eine Weile verschwinden möchte, kommen immer mal wieder …

  2. Eine sehr ansprechende Rezension, die mich nun dazu animiert, das Buch aus dem unendlichen Stapel der noch zu lesenden Bücher herauszufischen…

    Danke also für das „Vorlesen“ 😉

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