Ben Bova: „Mars“

Mars

Der Heyne Verlag hat einen älteren Leseschatz gehoben. Die Wiederentdeckung ist wohl dem Erfolg des „Marsianers“ von Andy Weir zu verdanken. Ben Bovas Roman stellte uns aber wohl den ersten beindruckenden Marsianer in der Science-Fiction-Literatur vor.

Die geschilderten Szenarien sind sehr realistisch beschrieben, dass ich mich kurz wunderte, als eines Tages im Fernsehen von einem Mars-Projekt gesprochen wurde, denn ich ging davon aus, die Menschheit wäre doch bereits dort gewesen. Dieser kurze Gedankenblitz in mir verflog, denn mir wurde bewusst, das Wissen in mir über die erste bemannte Mars-Expedition stammt aus der Welt der phantastischen Literatur.

Ich liebe ab und zu einen guten phantastischen Roman. Gerne Science-Fiction – siehe hier im Leseschatz: Der Weltraum, unendliche Weiten…

Es muß aber eine gute und kluge Geschichte sein und tiefgründige Charaktere beinhalten. Meist sind es die Klassiker, an die ich mich gerne erinnere oder eine ausgedehnte „Space Opera“ z.B. von Peter F. Hamilton oder Frank Herbert. Satirische Science-Fiction hat ja bereits die Gegenwart erreicht, wenn es nun schon an Kreuzungen Lichtsignale am Boden gibt, damit das Menschlein seinen Blick vom Handy nicht zu heben braucht.

Ben Bovas „Mars“ ist so ein Klassiker. Es ist die Geschichte der ersten bemannten Mars-Mission. Im Jahr 2020 machen sich Männer und Frauen aus verschiedensten Nationen auf die Reise zu unserem sagenumwobenen Nachbarplaneten. Es sind Astronauten und Wissenschaftler, die hoffen auf dem Mars auf Spuren außerirdischen Lebens zu stoßen. Nebenbei erfahren wir die politischen Machtgefüge und Verhältnisse auf der Erde, die auch einen Einfluss auf die Expedition nehmen. Auf dem roten Planeten stoßen die Menschen an ihre Grenzen. Es sind lebensfeindliche Umweltbedingungen und zuletzt eine Krankheit, die, wie es scheint, eine Marskrankheit ist. Die Mission droht durch diese Krankheit sowie durch die menschlichen und kulturellen Rangeleien zu scheitern.

Findet die Mannschaft letztendlich Beweise für ein Leben auf dem Mars? Was sind es für Artefakte in den Canyons des Planeten? Ist die Krankheit wirklich eine bedrohliche „Marskrankheit“ oder hat der Mensch seine Anpassung an die fremde Umgebung zu leichtsinnig einkalkuliert?

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Jamie Waterman, der Held aus „Mars“ kehrt in „Rückkehr zum Mars“ mit Ingenieuren und Wissenschaftlern zurück, er hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geheimnisse des Planeten Mars zu lüften…

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