Archiv der Kategorie: Erlesenes

Kirsten Fuchs: „Mädchenmeute“

rowohlt Mädchenmeute

Ein tschicker Mädchenroman?

Ein Buch über die gefundene Freiheit und die marode Welt, in der man aus der Sicht junger Heranwachsender nur traumwandlerisch staunen kann.
Die Heldin, Charlotte Nowak, ist sehr schüchtern und erlebt in diesem Sommer mit sieben anderen Mädchen ein Waldabenteuer.

Charlotte wird in den Ferien in ein Sommer-Abenteuer-Camp für Mädchen geschickt. Zum Leidwesen der Mädchen sollen es handyfreie Wochen werden. Das Camp entpuppt sich zudem als ein heruntergekommenes Ferienlager und die Betreuer nehmen ihre Aufsichtspflicht nicht sehr ernst. Als auch noch das Gepäck am ersten Abend verschwindet, bricht unter den Mädchen Unruhe aus. Auf der Suche nach dem Gepäck finden sie überlaufende Wasserhähne, tote Katzen und Überreste eines eventuellen satanischen Zeremoniells. Als dann auch noch die Gruppenleiterin ausrastet, hält die Mädchenmeute nichts mehr und sie pilgern in das Erzgebirge, denn eine aus der Gruppe kennt dort einen alten Stollen. Sie reisen per Zug und später mit einem geklauten Hundefängerauto inklusive einer inhaftierten Hundebande.

Im Wald verbringen die Mädchen ihre Sommertage mit Campen, Pilze- und Kräutersammeln, eigentlich mit allem, was für sie im Ferienlager geplant war. Doch nun in selbstgewählter Freiheit – aber sie sind nicht alleine…
Ferner bekommen sie durch einen Container-Streifzug in der Stadt mit, daß sie ein Medienereignis geworden sind. Eines der Mädchen scheint die Presse mit neuesten Ereignissen zu füttern, die Gruppe wird ein Sommerereignis und die Journalisten und die Leser fragen sich nach dem Verbleib der Mädchen. Es gibt sogar ein Forum im Internet, das sie zu Berühmtheiten macht.
Die Mädchen stoßen auch auf eine DDR-Hinterlassenschaft und dann kommt auch noch die erste Liebe…

Ein wortwitziger Roman, voller pubertierender Mädels und einer nicht-typischen Geschichte über das Erwachsenwerden. In einer modernen, gestochenen Sprache wird man durch die Handlung gezogen.
Ab und zu wirkte das Buch auf mich leicht gewollt. Gewollt jugendlich über das Erwachsenwerden mit humorvollen, schrägen und pubertierenden Mädels… Ferienlager, Camping-Geschichten-Abenteuer, Liebesroman und es dürfen natürlich auch keine Tiere fehlen, die hier neben der Mädchenmeute als ein Hunderudel auftauchten… Aber eventuell bin ich doch zu wenig Mädchen…?

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Tanya Stewner: „Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“

Oetinger Stewner Alea Aquarius

Mit Alea Aquarius wurde in mir das Innere Kind geweckt und sehr lebendig. Ich wurde wieder klein und habe mit meiner jungen, femininen Seite ein großartiges Abenteuer erlesen. Ein toller, nasser und unglaublich lebendiger Leseschatz!

Die Autorin Tanya Stewner, die bereits für ihre Liliane Susewind Kinderbuchserie bekannt ist, hat nun einen Meermädchen Zyklus begonnen.
Wir lernen Alea kennen, die in Hamburg bei ihrer Adoptivmutter lebt und unter einer Wasserallergie zu leiden scheint. Sie wurde als Baby ihrer jetzigen Ziehmutter am niederländischen Strand in den Arm gelegt, mit der Bitte gut auf das Mädchen aufzupassen. Sie dürfe dem Wasser nie zu nahe kommen, denn dies könnte für Alea tödlich sein. Ihre echte Mutter verschwand genau so schnell wie sie am Strand plötzlich aufgetaucht war.
Als ihre Adoptivmutter eines Tages in die Klinik kommt, weil sie einen Herzinfarkt hatte, hat Alea Angst vor den Behörden und möchte nicht in ein Heim. Sie begibt sich zum Hafen, denn sie fühlt beständig den Sog des Meeres – auch wenn das kühle Nass ihr schaden könnte. Als kleines Kind muß sie bereits mit Wasser in Berührung gekommen sein, denn woher stammen diese komischen knubbeligen Hautnarben zwischen den Fingern und hinter den Ohren, die sie immer mit Mütze und Handschuhen zu verbergen versucht?

Sie beobachtet ein Segelboot, das von Jugendlichen bemannt ist und im Hafen festmacht. Schnell freundet sie sich mit dieser Bande an, die sich Alpha Cru nennt, die Weltmeere bereist und auf dem Schiff lebt. Es sind Kinder und Jugendliche zwischen neun und achtzehn Jahren, die sich selber Namen in Bezug zu den Sternzeichen geben. Alea darf mitsegeln und möchte nach Holland, um mehr über sich und ihre leibliche Mutter zu erfahren. Sie bekommt durch die Alpha-Cru-Zeremonie den Namen Alea Aquarius. Noch ahnt sie nicht wie schnell dieser Name ihrem wahren Selbst entspricht, denn als das Schiff in einen Sturm gerät, fällt sie über Bord. Alea ist wie elektrisiert und sie atmet unter Wasser denn plötzlich sind ihr Kiemen und Schwimmhäute gewachsen…
Doch bleibt es vorerst ihr Geheimnis und sie zweifelt selbst am Erlebten. Im Verlauf der Geschichte findet sie einen Seelenverwandten. Einen Jungen namens Lennox, der als fünftes Mitglied an Bord kommt. Er scheint ein Bewahrer zu sein, der unbewusst sie und das Geheimnis des Meeres zu beschützen versucht. Offenbar gab es mal eine ganze Zivilisation von Meermenschen, doch scheinen alle fort zu sein. Die Fische, Wale und alle anderen fabelhaften Meeresbewohner sind auch stets sehr erstaunt Alea, ein Meermädchen, zu sehen…

Ein wunderbarer Auftakt einer spannenden Meermädchen-Reihe, die ich als großer Junge sehr gerne gelesen habe.
Es ist keine typische Meerjungfrauen-Geschichte, sondern ein buntes Abenteuer, das Mut macht zu sich zu stehen und sich sowie andere mit ihren Eigenarten zu akzeptieren. Ich freue mich bereits sehr auf die Fortsetzungen und möchte mehr über die Katastrophe erfahren, die die Meermenschen vertrieben hat. Ein Zyklus, der wohl auch uns, den Landratten zeigt, dass unser Handeln in der Natur stets Konsequenzen hat.

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Larry Tremblay: „Der Name meines Bruders“

C.H. Beck Name meines Bruder

Dies ist die Geschichte von Amed, Aziz und Sony und ist meine absolute Leseempfehlung.

Ein Buch, das sehr emotional die Geschichte einer Familie im Krieg erzählt. Der Handlungsort bleibt unbenannt, denn der Roman könnte in vielen Gegenden dieser Welt spielen. Eine hochaktuelle, dramatische Geschichte, die mit einer klaren, poetischen und emotionalen Sprache den Leser berührt. Ein packendes Werk über Bruderliebe, Manipulation und Moral. Ein eindrucksvoller Roman gegen Krieg, Gewalt und Terrorismus.

Als die Großeltern der Zwillingsbrüder Amed und Aziz durch eine Bombe ums Leben kommen, spüren die Jungs, dass sich ihr Leben verändert hat. Ihre Kindheit hat ein abruptes Ende gefunden. Ihr Vater, der die Orangenplantage seines Vaters auf trostlosem Boden erfolgreich bewirtschaftet, wird von einem rebellischen Anführer vor eine grausame Wahl gestellt.
Die Jungs hatten zu sorgloseren Zeiten beim Drachensteigen einen Pfad über die Berge gefunden. Einen Weg auf die andere Seite, von der angeblich jene Bombe kam, die ihre Großeltern ermordete.
Es wird ein Vergeltungsschlag auf ein feindliches Militärlager auf der anderen Seite geplant. Einer der Brüder soll mit einem Sprengstoffgürtel diesen geheimen Weg über die Berge nehmen.
Zahed, ihr Vater, wird vor die Entscheidung gestellt, denn einer der Brüder soll zum Märtyrer werden. Da Aziz unheilbar krank ist wäre dies für Zahed eine Sünde und aus religiösen Gründen will er den krebskranken Sohn nicht opfern, auch wenn dies heißt, dass die Familie beide Söhne verlieren würde. Jeder aus der Familie hat seine Geheimnisse und eigenen Bewegründe. Die Mutter spricht sich heimlich mit Amed ab, denn sie möchte das Aziz und Amed die Rollen tauchen. Sie sollen den Vater als Zwillinge täuschen, damit Aziz anstelle Amed geht. Amed, der Angst hat und Aziz, der einem langsamen, leidvollen Tod aus Krankheitsgründen entgehen soll.

Als der Anschlag gelingt, wird deutlich, dass alle getäuscht worden sind. Es kamen Kinder und Schüler um…
Amed, der Jahre später in Amerika lebt, verarbeitet seinen Schmerz auf der Bühne und erzählt im Namen seines Bruders ihre Geschichte aus der Sicht der Rolle „Sony“.

„Und meine Tränen lassen mein Gesicht zerfließen. Aber wie du bemerkst, ist meine Stimme ruhig. Ja, sie ist sogar friedlich. Ich spreche zu dir, und in meinem Mund ist Frieden. Ich spreche zu dir, und in meinen Worten, in meinen Sätzen ist Frieden.“

Ein Antikriegsroman, der erschüttert und den Leser mit einer klaren, emotionalen Wucht fesselt. Ein Text der lange lebendig bleibt und unbedingt lesenswert ist.
Dieser Leseschatz sollte eigentlich Pflichtlektüre werden, jedenfalls ist der Roman bereits in Kanada Schullektüre. Ein Plädoyer gegen den Krieg und für den Frieden.

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Patry Francis: „Die Schatten von Race Point“

Schatten Race Point

Ein schöner Coming of Age- Küsten-Roman, der die Grundfragen der Freundschaft und Liebe beleuchtet. Kennt man wirklich die Menschen, die man meint zu kennen? Ein Buch, das ich sehr ungern verlassen habe, denn beim Lesen hat man förmlich das Gefühl auf Cape Cod zu sein und die Charaktere und die einzelnen sowie die verbundenen Schicksale werden tiefsinnig beschrieben. Die Sprache ist gleich der Geschichte einfach, aber nicht unklug.

Es ist die Geschichte einer großen Jugendfreundschaft, die gleich tragisch ihren Anfang nimmt. Wir lesen im Prolog ein Schreiben aus einem Gefängnis aus dem Jahr 2011 und da der tatsächliche Roman schon im Jahr 1978 seinen Anfang nimmt, ahnt man als Leser bereits einen schicksalhaften Verlauf.

Hallie Costa lebt nach dem frühen Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater in Provincetown, einer Kleinstadt am äußersten Bogen von Cape Cod. Es sind Familien portugiesischer Auswanderer, die hier meist ein Fischerdasein leben. Hallies geliebter Vater ist die Seele der Gemeinschaft. Er ist Arzt, der sein eigentliches Aufgabengebiet großzügig erweitert und stets zu Hilfe eilt, wenn unter anderem Betrunkene aus der Kneipe nach Hause gebracht werden müssen und er wird auch für seine guten Ratschläge und Menschenkenntnis sehr geschätzt.

Hallie liebt es nachts auf dem Dach ihres Hauses den schwarzen Himmel und die Natur in der Dunkelheit zu beobachten. Etwas hat sie aber in dieser Nacht geweckt. War es ein Schrei, hat jemand gesungen? Als sie nun auf den Dach steht spürt sie in sich tiefe Angst aufkommen. Hier bahnt sich bereits eine innige Seelenverwandtschaft an. Denn in dieser Nacht ist die Mutter von Gus Silva ermordet worden. Es scheint als würde Hallie Gus schmerzen teilen und selbst erfahren.
Hallie sucht seitdem die Nähe zu Gus und es entsteht eine tiefe Freundschaft der beiden Schüler. Zusammen mit ihrem gemeinsamen Freund, Neil Gallagher, bilden sie ein unzertrennliches Trio. Aus der Freundschaft wird aber Liebe und, da beide Jungs sich zu Hallie hingezogen fühlen, kommt es eines Tages zu einem groben Zwischenfall am Strand, der das Trio auseinander treibt.

Gus findet seinen Frieden und tritt einem Priesterseminar bei. Er wird später ein geschätzter Seelsorger. Doch lassen ihn die Vergangenheit und das Schicksals seines Vaters, der für den Mord seiner Mutter verantwortlich gemacht wurde, nicht los und seine damalige Tat am Strand verfolgt ihn weiterhin.
Eine mysteriöse Frau sucht ihn auf und sucht seine Unterstützung, denn sie wird von ihrem Ehemann geschlagen. Sie sucht immer wieder seine Nähe, aber lässt vorerst keine echte Hilfe zu. Gus belastet dieser Fall sehr und die Frau behauptet später, es sei auch Gus gewesen, der sie geschlagen hätte. Die Geschichte spitzt sich dramatisch zu und erneut wird seine ganze Existenz aufs Spiel gesetzt.

Hallie spürt wieder Mal seine Beklemmung und sie geht an den Ort ihrer Kindheit zurück, um ihrem früheren Freund erneut zu helfen. Aber wie gut kennt sie Gus wirklich?

Eine epische Freundschafts- und Familiensaga voller Geheimnisse. Ein fesselnder und sehr stimmungsvoller Roman, der schön zu lesen ist.

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Christiane Neudecker: „Sommernovelle“

Sylt

Foto: Hauke Harder

„Eine irrsinnige Frau geht in den Dünen um“
Theodor Storm Sylter Novelle

Ein nordischer Roman, in dem es um das Erwachsenwerden geht. Auf Sylt lernt die Protagonistin Panda nicht nur den Himmel zu lesen, sondern muss sich auch der Frage stellen, wie viel Idealismus man sich als Erwachsener noch bewahren kann.
Ein Text, der einen beim Lesen sofort an die eigene Jugend erinnert. An jene Zeit als man sich selber noch suchte und sich unbedingt für die Umwelt einsetzen wollte. Die Handlung spielt auf Sylt und bannt diese Entwicklungs- und Charakterstudie auf eine Insel, die nur zwei Richtungen kennt. Es gibt nur eine Hauptstraße, die Nord und Süd verbindet. Die Insel ist ein Schauplatz der Menschen, die sich gerne zeigen und jener, die sich mit der Natur verbinden möchten. Für alle aber wohl ein Rückzug in die Freiheit.
So sind auch die Vögel ein Bild der Freiheit. Wer kennt ihn nicht, den Ruf der Möwen, der mich jedenfalls immer an den Ruf der Freiheit erinnert.

Der kleine Roman spielt 1989. Es ist die Zeit vor der Wende als Panda mit ihrer Freundin alleine Ferien macht. Sie reisen auf die Nordseeinsel, um beim Natur- und Umweltschutz mitzumachen. Denn sie möchten die Welt verbessern. Sie verbringen zwei Wochen auf einer Vogelstation, die von einem Professor geleitet wird. Mit ihnen sind dort die Studentin Melanie, Julian und zwei ältere Männer. Der eine, Hiller, wird für Panda zu einer wichtigen Bezugsperson. Hiller ist ein belesener Naturexperte, der es versteht den Himmel zu lesen und mit gedachten Luftzirkeln um die Vogelschwärme die Anzahl der in der Luft tanzenden Tiere berechnet. Panda lernt von ihm die Tiere zu unterscheiden. Denn beide schließen einen kleinen Pakt. Wenn Panda herausfindet, von welchem Autor die Zeile stammt, die er mystisch zitiert, als sie in den Dünen auf das Meer blicken, bringt er ihr sein Wissen bei.

Die Novelle versteht es nie kitschig zu werden und erzählt sehr atmosphärisch über die Bewegründe der jungen Menschen, die auf einmal gesiezt werden und sich wieder finden in der Welt von Erwachsenen. Sie müssen lernen mit Zukunftsängsten und Liebeskummer umzugehen. Besonders die ökologischen Sorgen treiben sie um. Denn die Wolke aus Tschernobyl schwebt über allen. Die Gedanken von Panda kreisen um den sauren Regen und die ganze Umweltverschmutzung, den Treibhauseffekt, das allgemeine Aufrüsten und die Nazis… Wo soll man da bloß anfangen?

Die idyllische, heile Welt wird mit dem Erwachsenwerden entzaubert und bekommt Risse. Die Mädchen lernen die Liebe kennen und die ersten Enttäuschungen. Sie erfahren in der isolierten Natur einer Nordseeinsel die existentiellen Fragen des Lebens.

Ein nostalgischer, feiner Roman, der in einer Leichtigkeit erzählt wird. Nie wirklich naiv ist, sondern im Leser das hervorrufen kann, was damals in einem selbst rumort hatte und nebenbei sehr schöne Lesestunden verspricht.

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Luchterhand Sommernovelle

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Teri Terry: „Mind Games“

Mind Games Coppenrath

„Alle Welt schreit nach Wahrheit, und doch leben nur wenige danach.“ Georg Berkeley

Ein spannendes Jugendbuch, das den Leser in eine Zeit katapultiert, die in einer fernen Zukunft nur noch aus virtuellen Welten und Avataren besteht. Man trifft sich online. Man loggt sich ein für die Schule, für die Arbeit und sogar das Körperliche, wie Sport findet nur noch in einer Unwirklichkeit genannt RealWorld statt.
RealWorld, da diese erschaffene Welt alles, auch den User, attraktiver erscheinen lässt als in der Realität. Die Handlung spielt nach dem dritten Weltkrieg.
Die Grundidee zu diesem Roman kam Teri Terry beim Lesen des eingehenden Zitates von Berkeley. Warum machen kluge Menschen manchmal dumme Dinge? Jemand kann intelligent und gleichzeitig irrational sein. In dieser Zukunft wird Intelligenz gleichgesetzt mit der Rationalität. Was aber, wenn ein intelligenter, aber irrationaler Mensch in einer alles kontrollierenden Gesellschaft sich plötzlich diesen virtuell erschaffenen Welten verschließt? Kann so ein Mensch zu einer Gefahr werden?

Luna ist die Tochter einer Hackerlegende. Ihre Mutter kam vor Jahren bei einem Online-Spiel ums Leben und sie gehört zu einer kleinen Gruppe von Verweigerern, die in der Schule noch in echten Klassenräumen sitzen und lernen. Der Rest ist stets online und per Implantat vernetzt. Ihre Großmutter warnt sie auch ständig vor den Gefahren der virtuellen Welten.

„Lieber eine intelligente Hölle als ein dummes Paradies“ Victor Hugo

Doch verwischen sich ab und zu die Wahrnehmungen. Was ist real, was ist virtuell? Die gemalten Schlangen im Gesicht der Lehrerin, die nicht verschwinden wollen. Eine Haarspange, die Luna online geschaffen hatte, um ihr Haar zu bändigen, ist plötzlich auch in der Realität angekommen…

In der Schule ist sie eine Außenseiterin und von der Rektorin nicht gern gesehen. Umso überraschender ist es, als sie von der mächtigen Firma PareCo, die alle Hard- und Software produziert, zu einem Einstufungstest eingeladen wird. Hier soll die Intelligenz und die Rationalität getestet werden, um die Probanden in die zukünftigen Aufgaben einzugliedern. Da Luna noch kein Implantat hat und auch online nie das Bewusstsein ihres Körpers verliert, wie fast alle anderen, deckt sie den eigentlichen Test auf. Dennoch bekommt sie einen der begehrten Jobs auf der Insel der Firma. Was hat die Firma wirklich für ein Interesse an ihr? Als sie den Hacker Gecko kennenlernt und selber versteht, dass sie eine der überaus begabten Silber-Hacker ist, beginnt sie die von PareCo erschaffenen Welten immer mehr zu hinterfragen. Denn was passiert mit den jungen Menschen nach der Ausbildung? Wo sind sie tätig und besonders, was passiert mit ihren Körpern? Und wer oder was ist Luna wirklich?

„Die Welt, in der Du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt?“

Ein Buch, das zügig zu inhalieren ist und tolle Lesestunden verspricht. Für Tad Williams Leser, die „Otherland“ gelesen haben, bietet der Inhalt nicht viel Neues. Eine junge Version von „Matrix“ und „Inception“. Teri Terry hat mal wieder eine Geschichte für junge Erwachsene geschrieben, die sich gänzlich wie ein Science-Fiction-Roman liest. Das Buch ist im Gegensatz zu ihrem großen Erfolg der „Gelöscht-Trilogie“, die in „Mind Games“ als Online-Spiel auftaucht, ein einzelnes Werk ohne geplante Fortsetzung. Der Inhalt und die Sprache bieten feines Kopf-Kino!

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Ralf Rothmann: „Im Frühling sterben“

Suhrkamp Sterben im Frühling

Der neue Roman von Ralf Rothmann lässt uns teilhaben am Wahn der letzten Kriegsmonate. Ralf Rothmann bekam bereits viele Literaturpreise überreicht und seine Themen sind meist einfache Lebenssituationen, kleine Rebellionen und Einsamkeit. Zum Beispiel wendet sich sein Werk „Milch und Kohle“ dem Ruhrgebiet der 60er Jahre zu. Der Roman schildert ein Leben aus der Sicht eines Arbeitersohnes, dessen Vater vorerst Melker in Schleswig, dann aber als Kumpel unter Tage tätig ist.

In „Im Frühling sterben“ geht Rothmann weiter in die Vergangenheit. Es ist wieder die Vatergeneration, die hier als Erzähler dem Sohn ihre Geschichte erzählt. Es ist das Schweigen, das Verschweigen der Elterngeneration, die im Krieg war. Die Erinnerung kommt durch Kleinigkeiten zu Tage und füllt das familiäre Vakuum mit erlebter Geschichte.

„Im Frühling sterben“ ist ein Antikriegsroman, der die Geschichte von Walter Urban und Friedrich „Fiete“ Caroli erzählt. Beide sind siebzehn Jahre alt, leben in Schleswig und befinden sich in der Ausbildung zu Melkern. Es ist das Jahr 1945 als Jugendliche zwangsrekrutiert wurden. Die jungen Männer wurden in Kurzlehrgängen ausgebildet und in SS-Uniformen gesteckt und an die Front geschickt. Walter, da er einen Führerschein hat, wird Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS. Fiete, der bereits bei der Rekrutierung seinen Mund nicht hält und gegen den Wahn und die Machenschaften der Nazis angeht, kommt direkt an die Front. Sie müssen nach Ungarn, wo die russische Armee immer näher rückt. Es ist ein letztes idiotisches Aufbäumen einer Kriegsmaschinerie, in der Phosphorbomben, Granaten und Bomben den Alltag untermalen. Doch ist in den meisten Soldaten eine Treue zum Vorgesetzten und eine Freude an der Gewalt vorhanden, die einen beim Lesen erschauern lassen. Walter, der wegen einer ehrenvollen Tat wenige Tage frei bekommt, um das Grab seines Vaters zu suchen, findet bei seiner Rückkehr Fiete im Kerker vor. Fiete wollte, da er bereits verwundet war, nicht mehr zurück an die Front und desertierte. Hitlers Kommando: „Ein Soldat kann sterben, ein Deserteur muss sterben“ lässt nun Walter mit einem Karabiner in der Hand vor seinem besten Freund stehen…

Ein Roman voller durchdringender Bilder. Im Mittelpunkt der unfreiwillige SS-Mann Walter. Es sind schreckliche Bilder, die stets die Grausamkeit des Krieges zeigen. Es sind viele Tote, Gefallene auf allen Seiten der Fronten – auf den Feldern, im Wasser, an den Bäumen hängend oder die Landbevölkerung, die einfach sinnlos und brutal ermordet wird. Die Wehrmacht ist auf dem Rückzug und doch sind die Menschen so sehr in diesem Wahn gefangen, dass die Gewalt ein beständiger Begleiter zu sein scheint. Man tötet, feiert Orgien und doch hoffen alle aufs Überleben, an ein baldiges Ende und eine Heimkehr zu den Familien. So endet auch die Geschichte von Walter in einer zarten Liebesgeschichte zu Elisabeth, die bereits vor dem Einzug auf dem Lande ihren Anfang nahm. Nach dem Krieg ist sie in Kiel in einer Kneipe tätig, doch geht sie mit ihm zurück aufs Land und der Bogen spannt sich zum Roman „Milch und Kohle“.

Ein wichtiger Roman, der uns die Schrecken des Krieges und des Naziterrors vor Augen führt und die Frage aufwirft, warum der Mensch zu Gewalt neigt. Ein Antikriegsroman, der sich vor Vergleichen mit der großen Literatur nicht scheuen muss. Unbedingt Lesenswert!

„Mann, was hab ich hier eigentlich verloren. Ich meine, wenn ich Hitler gewählt hätte, wie die meisten … Aber ich wollte nicht in den Schlamassel, genauso wenig wie du. Ich habe keine Feinde, jedenfalls keine, die ich umbringen möchte. Das ist der Krieg von Zynikern, die an gar nichts glauben, außer an das Recht des Stärkeren. Dabei sind´s nur Kleingeister und Schwächlinge, ich hab´s im Feld erlebt. Treten nach unten, buckeln nach oben und massakrieren Frauen und Kinder“ (S. 160f)

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Paula Hawkins: „Girl on the Train“

blanvalet Girl on the train

Ein Pageturner der gleich einer Zugfahrt Höhen und Tiefen hat und doch an Tempo gewinnt und zu fesseln versteht. Es geht um eine frisch geschiedene Alkoholikerin, die über ein, aus ihrer Sicht, glückliches Traumpaar fantasiert, an deren Haus sie täglich mit dem Zug vorbeifährt. Doch wird sie dadurch in ein mögliches Verbrechen einbezogen.

Das Buch war im englischsprachigen Raum ein Riesenerfolg, die Filmrechte sind bereits verkauft und Emily Blunt ist angeblich im Gespräch für die Hauptrolle der Rachel.

Der Plot las sich spannend und sehr schnell war ich auf den Zug aufgesprungen. Die Handlung wird aus drei Perspektiven erzählt. Es sind Rachel, Megan und Anna die uns ihre jeweilige Geschichte erzählen. Im Vordergrund steht Rachel, die jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit nach London fährt. Der Zug fährt durch eine Wohngegend, in der sie ebenfalls mit ihrem jetzt Exmann Tom ein Haus hatte. Doch schaut sie weniger auf ihre wohnliche Vergangenheit, sondern beobachtet die Bewohner der umliegenden Häuser. So nimmt sie jede kleine Veränderung wahr und baut diese in ihre Traumwelt ein. Oft sieht sie ein junges Paar, die sie einfach Jess und Jason nennt. Diese führen in ihrer Phantasie ein Leben, wie es sich Rachel eigentlich wünscht. Die Spannung beginnt zu knistern, als sie eines Tages einen Kleiderhaufen an den Schienen entdeckt.

Rachel lebt zurzeit in einer Wohngemeinschaft und lässt sich immer mehr gehen. Sie verliert zunehmend den Bezug zur Realität und der Alkoholkonsum wächst immer mehr. Dies macht sie nicht sehr sympathisch, zeigt aber einen glaubwürdigen Absturz in diese Krankheit. Sie benimmt sich auch der Mitbewohnerin gegenüber oft nicht sehr freundlich und hinterlässt ekelhafte Spuren ihrer Sucht, die ein gemeinsames Wohnen immer mehr in Frage stellen.

Eines Tages beobachtet sie auf der Zugfahrt etwas für sie schockierendes, denn sie sieht, dass die Beziehung ihres sogenannten Traumpaares anscheinend doch nicht so harmonisch und glücklich ist. Sie will mehr darüber wissen und fährt am Wochenende die Strecke mehrfach hin und her, um mehr zu erhaschen. Sie steigt auch alkoholisiert aus und wacht irgendwann orientierungslos und blutig auf. Ist es ihr Blut? Ihr Exmann, der nun mit seiner neuen Frau Anna in ihrem ehemaligen gemeinsamen Haus wohnt, ruft sie an und möchte wissen, ob es ihr gut gehe, denn Rachel habe Anna einen großen Schrecken eingejagt. Was hat Rachel an dem Abend gemacht? Kurz darauf liest Rachel in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von Megan, die sie einfach „Jess“ genannt hatte. Rachel meldet ihre Beobachtungen der Polizei und verstrickt sich damit in Ereignisse, die sie nicht kontrollieren kann…

Ein Roman, der passend zum Titel zügig zu lesen ist und spannende Lesestunden verspricht. Etwas schnell lässt sich aber ein mögliches Ende erahnen und die Protagonisten sind ab und zu sehr konstruiert, so dass gerade Rachel mich ab und zu etwas nervte, dennoch ein kurzweiliger Lesespaß.

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Joanna Rakoff: „Lieber Mr. Salinger“

Knaus Salinger

Die Reihe der bibliophilen Bücher hat durch „Lieber Mr. Salinger“ ein neues, schönes Werk hinzubekommen. Ich habe es leider erst jetzt gelesen und es hat mich unter anderem in meine eigene Biographie reisen lassen.

Ein wunderbares Buch über die Liebe zu Büchern, zur Literatur und eine Liebeserklärung an die Zeit vor der Digitalisierung.
Gleich am Anfang des Buches steht die Anmerkung der Autorin, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht. Joanna Rakoff gehört wohl zu den wenigen, die Salinger persönlich kannten. Dieser Roman ist aber mehr als nur eine Erzählung um das Werk von Salinger – macht aber auf dieses (erneut) sehr neugierig.

Es ist die Geschichte von Joanna, die nach ihrem Studium als Assistentin in einer angesehenen Literaturagentur beginnt. Gleich am ersten Tag verdeutlicht sich die Wahrnehmung ihrer Rolle. Sie sieht sich als Teil des kulturellen Literaturbetriebes und ist doch nichts anderes als eine Sekretärin, die die Korrespondenz zwischen Verlagen, Autoren und Lesern auf einer Schreibmaschine zu tippen hat. Die Zeit der Digitalisierung naht, ist diesem Büro aber noch sehr fern. Die Chefin hält nichts von all diesen modernen Techniken und so dauert es länger bis der erste Computer die Recherchen innerhalb des Hauses vereinfachen darf.

Joanna tritt in ein sehr persönliches, entschleunigtes Berufsfeld, dessen Arbeitsabläufe sehr langsam und aufwendig sind. Doch spürt Joanna den Drang in dieser Welt zu bleiben, sie bestaunt die Regale mit den gedruckten Werken und hofft auf den Eintritt in die schaffende Literatur. Bald aber beginnt sie zu zweifeln, denn ihre Eltern sehen sie lieber in wirtschaftlich sicheren Jobs und sie verlangen nun, da sie verdient, den Collegekredit selbst zurückzuzahlen. Dies und ihr unsympathischer Freund, der sich als Autor feiert, erschwert Joanna ihr erträumtes Leben in New York. Ihre Tätigkeiten in der Agentur sind strikt reglementiert. Ihre Aufgaben sind die interne Verwaltung des agentureigenen Karteikartensystems und das Tippen der via Diktafon diktierten Schreiben ihrer Chefin.

Es dauert etwas bis sie versteht wer dieser Jerry ist, der in dieser Agentur wie ein Star behandelt wird. Auf keinen Fall darf seine Adresse weitergegeben werden, wenn jemand anruft. Erst langsam begreift Joanna, denn sie muß die Leserbriefe beantworten, die der Autor nicht sehen möchte, es ist J.D. Salinger, den diese Agentur vertritt. Leider hat Joanna aber selbst noch nie ein Werk von ihm gelesen.

Durch ihr Wirken und den Lesestoff beginnt Joanna sich nun zu verändern, sie schafft sich ihren Freiraum und betritt ihr eigenes Leben.

Dies Buch ist ein kleiner Schatz über die Welt der Autoren, deren Agenturen und Verlage. Ein sehr persönliches Buch, denn es ist die Geschichte der Autorin und lässt den berühmten amerikanischen Autoren Salinger lebendig werden.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, denn ich lebe in dieser Welt. Ich bin gelernter Buchhändler und habe auch in die Welt des herstellenden Buchhandels geschnüffelt. Ich habe in Verlagen gearbeitet, die in der Weltstadt Hamburg noch alles auf altmodische Weise verwalten und ein Kundenkarteisystem hatten, dass mich immer noch, wenn ich daran denke sehr belustigt. Auch hatte ich einen herrischen Chef, der in Kiel Verleger spielen wollte. Alles habe ich in diesem Buch erneut gefunden. Aber vorrangig auch meine Liebe zum gedruckten Buch. Menschen, die sich um Inhalte und deren haptische Verpackung Gedanken machen. Es stellt die Literatur und das Buch als Kunstwerk in den Mittelpunkt.

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NordArt

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Dies ist mal kein typischer Leseschatz, sondern ein Ausflugstipp in die Welt der modernen Kunst.
In Schleswig-Holstein, genau in Büdelsdorf findet seit 1999 immer in den Sommermonaten die NordArt statt. Die NordArt gehört zu den größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa und ist eine jurierte Ausstellung, die als Gesamtkunstwerk jährlich neu konzipiert wird.

Richard Brixel (Schweden)  „Balance on a tight rope“ 2015, Bronze, 500 x 400 x 280 cm

Richard Brixel (Schweden)
„Balance on a tight rope“ 2015, Bronze, 500 x 400 x 280 cm

In der Carlshütte und im historischen Skulpturenpark werden rund 250 ausgewählte Künstler aus aller Welt ausgestellt. Es sind Bilder, Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen. Aber die Ausstellung versteht sich als Gesamtkunstwerk und gerade das Zusammenspiel mit der einzigartigen Kulisse der Carlshütte und der schönen Parkanlage mit der ACO Thormannhalle lädt den Besucher zu einer unvergleichlichen Entdeckungsreise ein. Bei sonnigem Wetter macht es viel Freude durch den 80.000 Quadratmeter großen Skulpturenpark zu schlendern. Der Rundgang verbindet leichte Wellenspiele, die mit dem Wind zum Leben erwachen, steinige Labyrinthe die einen Hauch Mystik beinhalten, große, sowie kleine Werke aus Fels, Metall und schönem weißen Marmor aus Carrara.

Blick in eine Ausstellungshalle der Nordart 2015, im Vordergrund die Skulptur

Blick in eine Ausstellungshalle der Nordart 2015, im Vordergrund die Skulptur „Festmahl“, 2009, Stahlguss, 1000 x 250 x 250 cm von LV Shun (China)

Die meiste Zeit sollte man aber für die Ausstellung in den gewaltigen Hallen der historischen Eisengießerei mit ihren 22.000 Quadratmetern einplanen. Hier warten ebenfalls Plastiken, Gemälde, Installationen und Fotos auf ihre Besucher. Innerhalb der Räumlichkeiten gibt es jedes Jahr Sonderthemen, d.h. Gastländer. Dieses Jahr ist es die chinesische Kunst und die Fotoausstellung aus der Mongolei.

Eine Kunstaustellung, die ihren ganz besonderen Charme hat und uns jedes Mal begeistert. Man schafft einen Rundgang an einem Tag, ist dann aber von der ganzen Kunst erschlagen und hat sich müde gesehen, daher lohnt sich bereits im Hinterkopf weitere Besuche einzuplanen. Toll war der Besuch nun am ersten Wochenende, da einige der Künstler – besonders jene aus Asien – als Gäste anwesend waren.
Um nun doch den Bogen zu unserem „Leseschatz“ zu schaffen, verweise ich auf den NordArt Katalog. Es gibt jedes Jahr ein umfangreiches Ausstellungsbuch, das neben den Abbildungen viele Informationen über die ausgestellten Werke und Künstler vermittelt. Mehr ein Kunstband, der Lust macht, den gemachten Spaziergang in der Kunst erneut mit dem Buch zu machen oder für den kommenden Besuch seine Schwerpunkte zu setzen.

Die Installation „Halfway to Heaven“, H: 750 cm, von Beate Schubert & Stefan Hulbe (Deutschland/Spanien)

Die Installation „Halfway to Heaven“, H: 750 cm, von Beate Schubert & Stefan Hulbe (Deutschland/Spanien)

Weitere Informationen:
Träger: Kunst in der Carlshütte gGmbH, eine Initiative der ACO Gruppe, vertreten durch Hans-Julius Ahlmann und der Städte Büdelsdorf und Rendsburg
Ort: Auf dem Gelände Kunstwerk Carlshütte, Vorwerksallee, 24782 Büdelsdorf, Schleswig-Holstein
Ausstellungsfläche: 22.000 qm ehemalige Eisengießerei der Carlshütte, 400 qm ACO Wagenremise, 80.000 qm historischer Park, zudem Einbeziehung öffentlicher Plätze im Stadtgebiet

Die gezeigten Fotos sind Pressebilder. Mit freundlicher Genehmigung von der NordArt – Kunst in der Carlshütte gGmbH

http://www.nordart.de 

https://twitter.com/nord_art

https://www.facebook.com/NordArt

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